CD-Reviews

V.A.: "Metal To Metal Vol. 2" - metal.de

"Mit ihren Compilations bietet das Label Eyra Records weniger bekannten Bands die Möglichkeit, ihre Musik einer größeren Hörerschaft zu präsentieren. Dies hat das Label mit den Vorgängern "Metal 2 Metal Vol. 1“ und "Metal Legacy“ bereits fabriziert und es ist lobenswert, dass die Firma mit Idealismus an den Start geht.

 

Auf "Metal 2 Metal Vol. 2“ gibt es wieder teils recht interessante Bands aber auch wiederum Truppen, die noch etwas im Proberaum bleiben sollten. DIMMZ machen mit "Abomination“ den Anfang und bestechen durch ihre ausgeklügelte Gitarrenarbeit. Leider kommt Sänger bzw. Brüllwürfel Sonny etwas unter den musikalischen Hammer, die Mucke übertönt den Guten zu sehr. Trotzdem cooler Thrash. BURNING AT BOTH ENDS machen locker weiter und lassen ebenfalls schon mal aufhorchen. Der Gesang ist nicht von schlechten Eltern und auch die Instrumentalisten wissen zu überzeugen. Am Sound muss allerdings noch gearbeitet werden. Die musikalische Landschaft geht weiter über klassischen Heavy Metal wie ihn die Jungs von BLACK TANK zocken, über eine Truppe wie NOISEFREAK, deren Gesang zwar nicht das gelbe vom Ei ist, der Heavy Rock mit vielen Punk-Rock-Einflüssen aber zum weiterhören animiert. Das erste mal richtig hängen bleiben kann man allerdings mit "Reality“ von IN MORPHEUS ARMS. Mit ihrem Stück, welches eine deutliche Überlange von knapp neun Minuten hat, sprechen die Mülheimer sowohl Anhänger von Truppen wie FATES WARNING, DREAM THEATER oder DEADSOUL TRIBE an als auch Fans von OPETH und Konsorten an. Das Stück ist rein technisch nicht nur super gespielt (das Zusammenspiel von Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard ist genial), auch vom Aufbau her ist die Nummer durchdacht, abwechslungsreich dabei aber immer überraschend. Natürlich trägt auch die wundervolle und facettenreiche Stimme von Sängerin Mira ihren Teil dazu bei, dass das Stück verzaubert. Keine leichte Kost, aber eine hörenswerte. Die inoffiziellen Erben von BULLET FOR MY VALENTINE und TRIVIUM heißen ZESTVOO. Na ja, fast. Die Mucke bei "Betrayal“ ist gar nicht mal so schlecht, allerdings hört man dem Sänger an, wie sehr er sich bei den Growls abmüht.

 

Dass nicht alle Bands hier genannt worden sind liegt nicht an einer geringeren Wertschätzung, hätte allerdings den Rahmen etwas gesprengt. Richtige Ausfälle gibt es nicht zu verzeichnen. Gewöhnungsbedürftig ist lediglich der Bonustrack von FOOGA namens "Myface“ geworden. Die Truppe zockt unkonventionellen Hardcore und ist eher was für beinharte Fans des Genres. Ansonsten kann man sagen, dass Eyra Records mal wieder eine nette Bandauswahl getroffen hat. Es lohnt sich jedenfalls, die Scheibe anzuhören, Highlights gibt es hier so einige.

 

Ingo"

 

 

Datum: 25.09.2009
Quelle: http://metal.de/cdreviews.php4?was=review&id=13303

 


V.A.: "Metal To Metal Vol. 1" - bloodchamber.de

"Das junge Label Eyra Records beschreitet weiter seinen Weg mit einen Sampler mit jungen deutschen und österreichischen Bands. Nach dem „Metal Legacy“ Album zu Beginn 2008, wurde Ende des Jahres der Grundstein für die „Metal to Metal“ Reihe mit dieser prall gefüllten CD gelegt, die 17 Bands die Gelegenheit zur Präsentation bietet.

 

Eröffnen dürfen BLACK THOUGHTS BLEEDING, die eine stimmige Mischung aus Metalcore und thrashigen Gitarren präsentieren. Der melodische Gesang im Refrain wird sicher nicht jedem gefallen, weiß aber auf jeden Fall durch eine eigene Note einen Akzent zu setzen. Gutes Lied!

 

Es folgen die Hessen SCARSCAB, die gestärkt von ihrer täglichen Dosis MACHINE HEAD in den „Metal to Metal“ Kampf ziehen und mit wuchtigen Grooves, kurzem Atemholen und feistem Auf-in-die-Schlacht Geholze alle Register in einem Lied ziehen. Sehr schön.

 

Berlin Power aus dem Hause FINAL CHAOS schwingt sodann die melodische Thrash Keule. Wie bereits im Review zur EP erwähnt, fehlt es noch ein bisschen an der Feinabstimmung, aber Potential ist vorhanden und „Fall Of Distance“ geht auch als Lied vollkommen in Ordnung.

 

Ab ins wunderschöne Rheinland führt der Weg mit NEKTRA, die mit knapp 10 Jahren Bandgeschichte zu den reiferen Bands auf diesem Sampler gehören. „Near Self Destruction“ ist der erste Kontrapunkt auf dem Sampler, weil es gemächlicher aufbaut und der ungewöhnlich melodische Gesang die Love-it-or-Hate-it Karte herausfordert. Mir gefallen der Gesang und das mehrmalige Kippen vom Melodischen ins Thrashige auf jeden Fall.

 

Als nächstes grooven HATSTIK los und bieten ebenfalls Wechsel aus rauerem und klarem Gesang an. Selbst wenn sie den direkten Vergleich gegen SCARSCAB in der MACHINE HEAD Tribute Wertung verlieren, ist das Lied aber kein Durchhänger.

 

Die Kasseler VENAERA poltern in Folge ebenfalls durch die Stimmwechsel, auch wenn es hier etwas krachiger zugeht. Es geht ein bisschen –coriger zu und für Bewegung dürfte „Dress And Gloves“ sorgen können, auch wenn es nicht zu den stärksten Stücken des Samplers gehört.

 

Nach ruhigem Beginn gibt es nun Growl & Scream Ruppigkeit von COLLAPSING BORDERS, die langsam beginnen, um dann mit einer schrillen Gitarrenmelodie in einen leichten Schunkel-Death-Groove zu fallen. Mit dem Klargesang auch noch im Gepäck fast schon zu viel Gemenge für ein einziges Lied.

 

Zurück ins Rheinland führen SOBER TRUTH, deren groovender Thrash etwas eigenständiger als seine Vorgänger auf dem Sampler klingt, dafür aber kleine Abzüge in der B-Note für den vor allem im Refrain eigenwilligen Klargesang verkraften muss. Ansonsten ein schöner Song mit gelungenen Wechseln.

 

Zeit für Metalcore mit LYING APART, die tief in die Genrekiste greifen inklusive kurzer gesprochener Parts. Ganz nett ist „Regarding Myself“ zwar schon, aber in punkto Eigenständigkeit und, wie so oft, Klargesang gibt es doch noch einige Luft nach oben.

 

In der gleichen Kiste haben auch VYRON gewühlt, aber von kleineren rhythmischen Unebenheiten abgesehen, hat „For Better Days To Come“ weniger Schwachstellen. Besonders wenn ab Liedmitte Gas gegeben wird und der Guitarrero eine knappe Minute aus dem Midtempo ausbricht, weiß das Lied zu gefallen.

 

Aus der Domstadt Köln stammt die zweite Band, die bereits im letzten Jahrtausend das Licht der Welt erblickte, und auch wenn sich der Sinn der melodischen Passagen im Death Metal Reigen von A-RISE nicht beim ersten Hören erschließt, hört man der Band auf Dauer doch die größere Erfahrung an.

 

Die treffend benannten FRAMES OF MIND sprengen danach mit bisher noch nicht gehörten Variationen den Kopf. So könnten sich WHITE ZOMBIE in einer todesbleilastigeren Version anhören und besonders die Gitarrenarbeit weiß zu gefallen. Fein.

 

Die Österreicher REPLICA gehören auf „Metal To Metal“ auf jeden Fall zu den ausgereifteren Metalcore Bands, auch wenn noch nicht alles Gold ist was glänzt. „God Is My Cellmate“ ist aber ein durchaus gefälliges und gutes Lied, das durch das Solo und den folgenden, eher rockigen Part noch eine Spur aufgewertet wird.

 

STONE DUST ENGINE sind die einzige Band des Samplers, die bereits auf dem Eyra Records Vorgänger „Metal Legacy“ zu hören waren. „Schon tot“ zeigt von Thrashgitarren und Moshparts bis zum deutschen Stakkatogesang die ganze Bandbreite der Berliner Irrsinnskombo und gehört auch textlich zu den besseren Liedern der Jungs. Ein gutes Beispiel für den „Kann man nur lieben oder hassen“ Stil der Band ist es auf jeden Fall. Meine Meinung ist bekannt.

 

Der etwas andere Endspurt wird eingeleitet von BLACKSITE, die mit Heavy Metal plus Speed Bonusleveln überraschen. Überraschend bärenstark ist auch das Lied, bedenkt man, dass die Band erst wenige Monate existierte, als „Evil Of The Night“ eingezimmert wurde. Die größere Erfahrung der Musiker scheint hier auf jeden Fall eine Rolle gespielt zu haben, sonst hätte man nicht so locker eins der stärksten Lieder, wenn nicht DAS stärkste, des Samplers eingespielt.

 

Traditionell geht es weiter mit CIRCLE OF SILENCE, deren Power Metal Angriff besonders durch ein paar Wechsel ins Ruppige und ein kleines Solo an Kontur gewinnt. Auch die eigene Note des Sängers passt wie die Faust aufs Auge und „Edge Of Clarity“ ist im Review zum Album von Ex-Kollege Förderer zu Recht gelobt worden.

 

Die Rolle des Rausschmeißers ist den (mittlerweile) Heidelberger Traditionalisten BASTARD NATION zugefallen und zum dritten Mal in Folge führt der Weg in klassische Gefilde. Schön schnell und dabei weder zu kompliziert noch zu simpel geht „Devil’s Daughter“ zu Werke. Ein gelungenes Ende für einen unterhaltsamen Sampler.

 

Wie schon die „Metal Legacy“ Scheibe weiß auch „Metal To Metal“ – Vol. 1 zu gefallen. Etwas mehr Abwechslung bei den Stilrichtungen bzw. eine andere Sortierung eben dieser wäre meiner Meinung nach zwar nicht schlecht gewesen, aber einen Sampler, der unterhaltsam ist und bei dem kein Lied klar abfällt, stellt man auch nicht jeden Tag zusammen. Zudem bleiben durch die Paketpositionierung der traditionelleren Acts am Ende größere Schreckmomente durch zu abrupte Wechsel aus.
Erhältlich ist der Sampler für einen akzeptablen Preis unter anderem über die Eyra Records Seite oder die diversen Bandseiten und ich bin schon gespannt auf „Metal To Metal“ – Vol. 2, der schon so gut wie in den Startlöchern steht.

 

Michael Bach"

 

 

Datum: 31.03.2009
Quelle: http://www.bloodchamber.de/cd/v/5967/

 


V.A.: "Metal To Metal Vol. 1" - metal.de

"Mit "Metal To Metal Vol. 1" liefert das junge Underground-Label Eyra Records aus Pliezhausen bei Stuttgart einen repräsentativen Überblick über ihre musikalische Ausrichtung. Siebzehn mir bislang völlig unbekannte Underground-Combos aus Deutschland und Österreich geben dort ihr Stelldichein und sind auch allesamt im Booklet mit Kontaktadresse und Bandfoto vertreten.
Stilistisch bewegt man sich überwiegend zwischen modernem Neo-Thrash, klassischem Death-Metal und jeder Menge Core-Anleihen. Vereinzelte Ausflüge in düsteren Black Metal oder melodischere Gefilde runden das Bild ab, für wen Metalcore aber im Allgemeinen ein rotes Tuch darstellt, der sollte wohl um diesen Sampler einen großen Bogen machen.

 

Natürlich schwankt die Qualität der Produktionen genauso stark wie die des jeweiligen Songwritings. Wer aber nach der ein oder anderen bislang unentdeckten Underground-Combo Ausschau hält, kommt hier voll auf seine Kosten und kann neben arg gewöhnlicher Durchschnittskost auch einige echte Schmankerl entdecken. Dazu zählen auf jeden Fall BLACK THOUGHTS BLEEDING, die mit der energetischen Metalcore-Hymne "Escape" den munteren Reigen eröffnen dürfen.
Mit dem groovigen "Through My Eyes Again" liefern auch die Reutlinger HATSTIK einen überzeugenden Song ab, die sich kurz vor Weihnachten mit einem Sieg beim "Balinger Bandcontest" einen Auftritt auf dem nächstjährigen "Bang Your Head!!!" erkämpfen konnten. Der ausdrucksstarke Gesang ist wiederum die Stärke von SOBER TRUTH, die mit "One By One" einen fetten Thrash-Stampfer auf die Beine stellen.
Treibende Industrial-Beats fahren FRAMES OF MIND in "Mirror Of Truth" auf und unterscheiden sich damit stilistisch recht deutlich von den anderen Bands auf diesem Sampler. Auch STONE DUST ENGINE tanzen aus der Reihe. Ihr "Schon Tot" ist der einzig deutschsprachige Song auf dem Silberling, kommt ansonsten aber als wenig innovatives Nu-Metal-Stück daher.

 

Alles in allem zeigt sich auf "Metal To Metal Vol. 1", dass es in der deutschen Underground-Szene noch einige Perlen zu entdeckten gibt. Vieles ist zwar noch nicht ganz ausgereift, dafür entschädigt jedoch die unverbrauchte Frische und Vielseitigkeit, die diese Bands an den Tag legen. Versehen mit einem schicken Artwork erhält man also einen schick verpackten und durchaus unterhaltsamen Einblick in die heimische Underground-Szene.

 


Xeledon"

 

 

Datum: 30.12.2008
Quelle: http://metal.de/cdreviews.php4?was=review&id=11771

 


FINAL CHAOS: "Fall Of Distance" - deathdoom.freeforums.org

"Always time for some good old German darkened and intricate Thrash, and so enter the frey Final Chaos, a band whose intro alone on new EP "Fall Of Distance" is intriguing enough. Final Chaos's sound has a modern tilt to it but still manages to sound truly rough and ready! Whether you like all the modern styles of Thrash around these days or not, you have to admit that this band has talent, and whilst they never truly grip me, I still find them damn enjoyable and think theyre probably a band who could attract alot of attention and have a very promising future. Listen on!

DDD"

 

 

Datum: 21.05.2008
Quelle: http://deathdoom.freeforums.org/final-chaos-fall-of-distance-t360.html

 


FINAL CHAOS: "Fall Of Distance" - metal.de

"Die Berliner FINAL CHAOS gaben als ihre Einflüsse nicht nur Gruppen wie TRIVUM, METALLICA, AS I LAY DYING, KILLSWITCH ENGAGE, sondern auch die Urväter BLACK SABBATH und LED ZEPPELIN an. Damit trafen sie aus meiner Sicht den Nagel ganz genau auf den Kopf, denn besser hätte ich die Musik auch selbst nicht beschreiben können. Während sich aber die Einflüsse der 70-er Legenden fast ausschließlich, auf die zum Teil, rockigen und kernigen Soli beschränken, kann man den Rest der musikalischen Darbietung, fast gänzlich auf die anderen erwähnten Einflüsse schieben. Eine Prise des frühen Melodic Death schimmert auch noch durch.

 

Dabei versuchen sie stets die Abwechslung rein zu bringen, scheuen weder vor Tempowechsel, noch von verschiedenen Gesangsarten. Sie bringen auch geschickt die seichteren Passagen in ihre Stücke rein, und man könnten meinen alles wäre soweit im Lot. Dem ist aber nicht ganz so. Sicherlich kann man von einer weiteren der zahlreichen talentierten Nachwuchsbands sprechen, aber da hapert es an einigen Ecken und Kanten. In allerersten Linie stößt mir der zu oft eingesetzte Metalcore-Paviangebrüll übel auf. Sicherlich versucht man damit, etwas mehr Pepp und Aggression in die Stücke zu schleusen. Ich kenne aber kaum einen zweiten Fall, bei dem es eher im Gegenteil ausartet. Der Frontmann Mateusz „Matt“ Formann ist sicherlich kein Übersänger, verfügt aber über eine recht wohlig klingende, und emotionale Stimme, die ihren Stempel aufzudrücken weiß. In härteren Passagen kann er sich auch durchaus sehen (hören) lassen. Diese zusätzliche Metalcore-artige Komponente ist nicht produktiv eingesetzt, und macht manchmal die Spannung der Stücke kaputt. Ich halte sie daher bei „Fall Of Distance“ für völlig überflüssig.

 

Wenn man aber die soliden Riffs, melodische Soli, sowie gute Drummings dazu nimmt, kann man von einem gelungenen Debüt sprechen, denn für allererstes Demo ist das Teil ziemlich gut geraten. Es geht faktisch nur noch darum, in jedem Bereich etwas nachzubessern, und fein zu schleifen. Lediglich bei durchdachten Arrangements können die Berliner fast gänzlich überzeugen. Ich bin mir aber sicher, dass sie wenn sie weiterhin am Ball bleiben, auch die Schwächen nach und nach beseitigen können."

 

 

Datum: 16.07.2008
Quelle: http://metal.de/cdreviews.php4?was=review&id=10738

 


FINAL CHAOS: "Fall Of Distance" - metallic-zine.de

"Trivium, Black Sabbath, Killswitch Engage, As I Lay Dying, System Of A Down, Metallica usw. ergeben zusammen genommen ein reizvoll buntes Gemisch, doch bleibt es nicht bei genannten Einflüssen. Zahlreiche andere Formationen haben auf Fall Of Distance ihre Spuren bei Final Chaos hinterlassen.


Was bei den Berlinern überrascht ist vor allem die immens große Stilvielfalt. Bedingt durch ständige Rhythmus-, Tempo-, und überraschende Stimmungswechsel wirken Heavy Metal-Granaten von Schlage Blindet By Dark, Pure oder Twilight recht komplex arrangiert, um sie einfach mal so in eine Kiste zu packen, was wohl so auch nicht unbedingt von der Band beabsichtigt gewesen ist. Klarer Fall von verquerter Musik, die Metallica, Black Sabbath, Killswitch Engage, Trivium und As I Lay Dying-Fans gleichermaßen anspricht.
Schwer einzuordnen, liegt der Achttracker zwischen diversen schwermetallischen Stilrichtungen, womit der Weg zu einer breiten Fangemeinde offen ist.

 

Toschi"

 

 

Datum: 20.11.08
Quelle: http://www.Metallic-Zine.de/index.php?cat=cd&id=1854

 


FINAL CHAOS: "Fall Of Distance" - powermetal.de

"Wenn eine Horde Jungspunde sich anlässlich ihrer ersten Veröffentlichung bemüht, im Infozettel zu jenem "Gerät" sämtliche Einflüsse anzuführen, ist das zwar löblich und zumeist auch grundehrlich, allerdings besteht auch die Gefahr, hinsichtlich der Referenzformationen ein klein wenig über das Ziel hinauszuschießen. Mir ist schon klar, dass dabei immer wieder auch Namen ins Spiel gebracht werden, die man dann als Hörer nicht zwingend nachvollziehen kann; wenn diese großen Namen aber, wie im Falle von FINAL CHAOS aus Berlin passiert, mit der Mucke gar nichts zu tun haben, klingt das Angeben damit eher peinlich. Welchen Einfluss BLACK SABBATH und LED ZEPPELIN auf diese Band ausgeübt haben sollen, bleibt zumindest mir schleierhaft.

 

Aber egal, denn die Jungs erwähnen in erster Linie ohnehin METALLICA, TRIVIUM, AS I LAY DYING und KILLSWITCH ENGAGE und damit sind sie zum Großteil gar nicht so weit davon entfernt, ihre acht Tracks stilistisch auch einordnen zu können. An Abwechslungsreichtum fehlt es diesen Burschen nämlich definitiv nicht, denn sie wissen ihre zumeist auf heftigem Metal der modernen Art basierenden Tracks durch mannigfaltige Ausarbeitung, zahlreiche Tempo-, Rhythmus- und mitunter sogar unvorhergesehene Stilwechsel sehr interessant und auch kurzweilig zu gestalten.

 

Leider wirkt die Chose in Summe jedoch noch ein wenig zerfahren. Soll heißen: Mitunter klingt die Sache noch zu unentschlossen, hier wäre eine intensivere Zielvorgabe hilfreich gewesen, denn für derlei abgefahrene Songs reicht die spieltechnische Kompetenz für die Umsetzung noch nicht. Dadurch vermisse ich beim Hören von "Fall Of Distance" zum Teil den berühmt-berüchtigten roten Faden. Zudem ist auch die Gesangsdarbietung noch nicht ganz ausgereift, vor allem in den klaren Passagen besteht in Sachen Ausdrucksstärke und Intensität des Vortrags Nachholbedarf.

 

Allerdings muss man sehr wohl lobend erwähnend, dass FINAL CHAOS nicht versuchen irgendeinem großen Namen nachzueifern, sondern ungemein ambitioniert zur Sache gehen und regelrecht erpicht darauf sein dürften, ihre eigene Nische zu finden, die irgendwo im breiten Feld des so genannten "modernen Metal" auch zu finden sein wird.

 

Unter Berücksichtigung und Nachbearbeitung der genannten "Mangelerscheinungen" und dem entsprechenden Reifeprozess von Band und zukünftigen Tracks bin ich mir aber sicher, dass wir von FINAL CHAOS noch einiges erwarten dürfen, denn dermaßen ideenreich gehen nicht alle jungen Truppen ans Werk.

 

Anspieltipps: Fall Of Distance, Pure, Twilight
Walter Scheurer"

 

 

Datum: 04.07.2008
Quelle: http://www.powermetal.de/review/review-12149.html

 


FINAL CHAOS: "Fall Of Distance" - twilight-magazin.de

"Es wird ja immer behauptet, dass Berlin keine gute Stadt für den Metal sei. Das mag zu Teilen richtig sein, trotzdem bringt die Stadt immer wieder gute Bands von SKEW SISKIN bis HARMONY DIES hervor. Mit 'Fall Of Distance' legt nun ein berliner Eigengewächs die erste CD vor. Stilistisch wildern die (inzwischen) Fünf in unterschiedliche Revieren. Da gibt es eine gute Portion traditionellen Metal, aber auch einiges an Thrash und wie bei 'End OF Everything' kommen auch modernere brachialer Sounds zum Vorschein, die eher aus der Metal Core Richtung kommen. Die Tracks sind also variabel gehalten, was auch für die Vocals gilt, die mal clean, mal aggressiv rüberkommen. Mit Tracks wie 'Blinded By Dark' habe die Jungs wirklich gute Songs mit einer sehr einprägsamen Gitarrenmelodie im Gepäck. Da ist Potential vorhanden und die Band ist erst am Anfang. Bis auf die nicht ganz geglückte Ballade am Ende ist FINAL CHAOS hier ein solider erster Streich gelungen, es bleibt zu hoffen, dass der zweite trotz Personalwechseln sobald folgt. Übrigens sind auch Aufmachung und Sound für eine Eigenproduktion gut gelungen. Wer denkt, dass das für ihn sein kann, sollte auf jeden Fall mal bei www.finalchaos1.de.vu vorbeisurfen. Der Preis von 5€ pro Stück ist extrem fair.

Tobias Trillmich"

 

 

Datum: 26.05.2008
Quelle: http://www.twilight-magazin.de/php/showreview.php?id=2172http://www.powermetal.de/review/review-12149.html

 


SOBER TRUTH: "Riven" - powermetal.de

"Seit Anfang 2007 stehen die Siegburger SOBER TRUTH erst gemeinsam im Proberaum und legen gerade mal ein Jahr später bereits mit "Riven" ihr erstes Album vor, das ein wirklich amtliches Ausrufezeichen zu setzen weiß. Das Quartett rockt überwiegend im Power-Thrash-Bereich, legt dabei eine flotte Sohle hin, bedient sich bei einigen Szenegrößen und verzichtet auf größere Experimente. Absolut kein schlechter Einstand, der ihnen mittlerweile auch einen kleinen Deal mit Eyra Records eingebracht hat. Darauf lässt sich zumindest aufbauen.

 

Musikalisch erinnern SOBER TRUTH über weite Strecken an eine geradlinigere Version von RAGE ('Victim', 'Taste'), MORGANA LEFAY ('Fired') oder ihren Nachbarn PERZONAL WAR ('Deep Down', 'Red Sun'). Es gibt deutlich schlechtere Referenzen, wobei ich aber sagen muss, dass ein bisschen mehr Eigenständigkeit auch nicht zu verachten wäre. So hat man bei 'Sold Out' ein bisschen zu viel FEAR FACTORY gehört und auch die eine oder andere Verbeugung vor MACHINE HEAD oder SEPULTURA kann man auf diesem Album finden. Jetzt aber genug mit den elendigen Vergleichen, denn das Endresultat ist alles andere als schlecht: Die Deutschen rocken und rotzen in größtenteils dreiminütigen Songs, kommen teilweise mit extrem fetten Riffs um die Ecke ('Victim', 'One By One'), verzichten komplett auf Solo-Spots und versprühen gelegentlich sogar eine dreckige Rock-Attitüde ('Visions Of Black'). In einigen Fällen hätte man vielleicht mehr auf den Fluss achten und es einfach rollen lassen sollen, denn manchmal wirkt es insgesamt ein wenig wirr, zu verspielt und überladen ('Fired', 'One By One').

 

Gesanglich passt die Stimme von Torsten Schramm wie die Faust aufs Auge, obwohl sie sich erst nach mehreren Durchläufen zu entfalten scheint. Sein Organ ist typisch deutsch, zum Glück jedoch ohne Akzent. Doch schimmern auch gelegentlich James Hetfield oder Charles Rytkönen durch, so dass auch den Laien schon klar sein sollte, dass Torstens Gesang nicht immer in der Musik ist und manchmal auch seinen eigenen Weg zu suchen scheint. Das muss nicht schlecht sein, ist aber auf alle Fälle gewöhnungsbedürftig. Dass der junge Mann aber durchaus singen kann, beweist er bei einigen wirklich fantastischen Refrains, die allesamt als Hooklines und musikalische Höhepunkte des jeweiligen Songs durchgehen ('Victim', 'One By One', 'Taste'). Sehr gut gemacht - da steckt auf jeden Fall sehr viel Potential drin.

 

Die Produktion kracht und ist für eine Eigenproduktion mehr als amtlich. Ich würde mir nur wünschen, man könnte beim nächsten Mal nur die wirklich schweren und tiefen Gitarren etwas differenzierter in das Gesamtbild einbauen. So könnte man noch ein bisschen mehr Druck erzeugen und würde insgesamt deutlich mächtiger durch die Boxen schallen. Die Aufmachung ist ebenfalls professionell, wenn auch keine Texte abgedruckt sind, so dass einem Erwerb eigentlich nichts mehr im Wege stehen sollte. Im Moment bin ich etwas überfragt, ob aufgrund der Wiederveröffentlichung durch die Plattenfirma im Herbst das Album noch über die Band zu beziehen ist - wäre aber dumm, wenn nicht. Einfach nachfragen!

 

Anspieltipps: Victim, One By One, Soulless


Chris Staubach"

 

 

Datum: 01.09.2008
Quelle: http://www.powermetal.de/review/review-12499.html

 


V.A.: "Metal Legacy" - bloodchamber.de

"Eyra Records sind ein junges, 2007 gegründetes, deutsches Label für Metal und alles, was man so in der Nähe positionieren kann. Der „Metal Legacy“ Sampler ist das allererste Release des Labels und versammelt zwölf Nachwuchsbands, die je einen Track zur Verfügung haben, um sich zu präsentieren.

 

Los geht’s mit PESTICIDE, die mit stampfenden RAMMSTEIN Rhythmen für eine gewisse Vertrautheit sorgen. Der Refrain überrascht mit klarem Backgroundgesang und zusammen mit einigen Groove Metal Anleihen weiß „Tranquilizer“ durchaus zu gefallen.

 

Die folgenden BACKSTEP kommen da aus einer anderen Ecke. Screams im raueren Teil und „normaler“ Gesang im Refrain klingt vertraut, aber die fast schon Pop-Punkrock-mäßige locker-flockige Eingängigkeit des Refrains reißt sofort mit und das Tanzbein beginnt zu zucken. Dazu kommt noch die dem Liedtitel angemessene Atempause, die „Delirium“ nicht nur zum abwechslungsreichsten sondern auch zu einem der besten Lieder des „Metal Legacy“ Samplers macht. Hit!

 

Weiter geht der bunte Reigen mit MAY THE SILENCE FAIL, die nicht nur wegen des weiblichen Gesangs etwas an EVANESCENCE erinnern. Die Growls, die zu Beginn nur im Hintergrund anklingen, ändern an diesem Eindruck erstmal nicht viel, sobald sie aber das Steuer übernehmen, geht „Unworthiness“ auf einmal in Richtung älteres TIAMAT und es wird nicht ganz klar, wo die Band damit hin will, aber dafür ist ein einziges Lied ja auch selten ausreichend.

 

Der Wecker kommt von DECLAMATORY. Nach ruhigem Anfang mit PANTERA-Gitarrenquietschen, kommt kurz vor der Minute die zweite Gitarre dazu und es wird fleißig den diversen Thrashikonen von SLAYER bis KREATOR gehuldigt. Das einzige, was nicht mithalten kann, ist der etwas schwachbrüstige, dünne Gesang, der von den Gitarren gnadenlos versägt wird. Ohne diesen Schönheitsfehler ein absolut in Ordnung gehender Track.

 

Und wieder gibt es eine Mischung aus Growls und klarem Gesang. Aber INJUSTICE bleiben nach schwungvollem Beginn dabei die ganze Zeit in einem so gemächlichen Tempo, dass die Wechsel vor allem durch die sparsamere Instrumentierung in den klaren Passagen Wirkung erzeugen. Zusammen mit dem zu dröhnend-knallenden Schlagzeug eines der unauffälligeren Lieder, da ist wohl „Patience“ gefordert…

 

Bei DRAGONSFIRE klingt schon der Name nach anderer Musik als bei den übrigen Bands auf dem Sampler. Und so gibt es zwischen all der „moderneren“ Musik eine getragene klassische Heavy Metal Ballade mit Rocksoli und stampfenden Übergängen, die in der zweiten Hälfte etwas Fahrt aufnimmt und einen netten Kontrast zum Rest bietet.

 

So kann es natürlich aber nicht weitergehen, also folgt die Metalcore Keule von TRICKORTREAT. Oder sollte folgen, denn auch „The Art of Systematical Decay“ ist zwar gefällig, kommt aber nicht so richtig aus den Pötten und erst die aggressiven Stotter-Stakkato-Shouts gen Ende verleihen dem Lied etwas mehr Feuer.

 

Jetzt aber! Endlich mal schnelle Gitarren nach all dem Midtempo. Irgendwie klingt der Gesang so vertraut, haben sich etwa KILLSWITCH ENGAGE auf den Sampler mit deutschen Nachwuchsbands verirrt? Nein, es ist DEVILSTICK. Einem ganzen Album in diesem Stil würde man nicht zu Unrecht Kopiererei vorwerfen, aber für ein Lied ist das o.k., erst recht wenn es so kompakt und überzeugend dargeboten wird wie „Old Boy“.

 

Wie man im Review zu „Zerrspiegel“ nachlesen kann, hab ich STONEDUSTENGINE trotz einiger Kritikpunkte schnell ins Herz geschlossen. „Dolendi Voluptas“ ist eines der ruhigeren und schimpfwortärmeren Lieder der Band, im Übrigen verweise ich auf das Albumreview und fasse mich hier kurz: Stark!

 

Hui, was ist das? Nach dem Core ein bisschen rotziger Punkrock gefällig? Dann ist JOHNNIE ROOK genau das richtige. Zwar gibt es einige ruhige Zwischenspiele, aber sonst wird Gas gegeben samt biergeschwängertem, schnoddrigen Gesang a la ONKEL TOM und melodischen Mitsingpassagen inklusive weiblicher Background Unterstützung. Gelungen, auch wenn die Ruhe zeitweise fast zuviel ausgebaut wird, und gerade im gesanglichen Bereich scheint das nach einem Blick auf die Bandhomepage auch nicht unbedingt ein typischer Song für die Band zu sein.

 

Es folgt der vorletzte Streich. Etwas Rock, etwas Metal und etwas Sphärisch-Besinnliches von P.A.I.N. MANAGEMENT. Mit den zischenden Soundeffekten im Hintergrund und den Instrumenten, die außer dem Keyboard allesamt leicht übersteuert wirken, ist das nicht 100%ig rund. Aber ohne Ecken und Kanten wäre ja auch langweilig.

 

Den Abschluss bilden STILL.NO.ORDER bei denen vor allem der sehr gute, getragene Gesang ins Ohr geht. Aber auch die Instrumentalfraktion weiß mit ihren Wechseln zwischen schnell und rockig zu langsam und schwermütig zu überzeugen und besonders die Soli in den ruhigeren Passagen sorgen für Unterhaltung.

 

Zusammen ergibt das in der Endabrechnung ein durchaus positives Fazit. Es gibt Abwechslung und talentierte junge Bands, die man sonst vielleicht übersehen hätte. Natürlich gibt es immer Lieder, die besser sind als andere oder die dem einen besser gefallen als dem anderen, aber eigentlich haben Eyra Records hier schon viel richtig gemacht. Nur das giftige Cover und der Titel ergeben für mich im Zusammenhang mit der Lied- bzw. Stilauswahl nicht 100%ig Sinn. Für den nächsten Sampler, für den interessierte Bands sich auf der Labelhomepage bis zum 30.09. bewerben können, erhoffe ich mir dann ein paar Lieder, die etwas mehr Pfeffer im Arsch haben und nicht gar so viel MidTempo. Dann wird alles gut. 

 

Michael Bach [mba]"

 

 

Datum: 07.09.2008
Quelle: http://www.bloodchamber.de/cd/v/5349/

 


V.A.: "Metal Legacy" - evilized.de

"Geschrieben von Andreas Weber

 

Unter dem Namen „Metal Legacy“ veröffentlicht das junge Label Eyra Records (Eyra = isländisch für Ohr) eine Compilation mit zwölf deutschen Bands, welche grösstenteils noch ohne Label dastehen und sich auf diese Weise eine grössere Aufmerksamkeit erhoffen.

 

Der grössere Teil der Acts bewegt sich dabei in moderneren Bahnen und weist die zeitgemässen Einflüsse von diversen Core-Acts auf. Bands wie Pesticide, Backstep, Trickortreat, Devilstick oder Stone Dust Engine bedienen sich dabei der gängigen Stilmittel wie Brüll- (oder wahlweise Growl) und Cleangesang-Wechsel, schweren Riffs und einer Menge Groove.

 

Eher in die Gothic/Death-Metal Ecke gehören May The Silence Fall, welche mit dem stimmungsvollen, durch weibliche Vocals veredelten „Unworthiness“ einen der Höhepunkte des Samplers abliefern.

 

Traditioneller gehen Declamatory – welche sich in der Thrash-Ecke wohlfühlen – sowie die im Untergrund schon recht bekannten Dragonsfire zu Werke. Auch Johnnie Rook bewegen sich mit dem schnellen „No Regrets“ eher in traditionellen Bahnen. Traditionell, wenn auch eher im Death/Melodic Death-Bereich agieren Injustice.

 

Groovender Metal, welcher sich an Metallica zu deren Load/Reload-Phase orientiert präsentiert uns das P.A.I.N. Management während Still.No.Order mit dem düsteren, etwas an Sentenced angelehnten „Silvertray“ einen starken Abschluss liefern.

 

So bietet „Metal Legacy“ einen interessanten Überblick über den deutschen Underground, welcher allerdings eher die modernere Metalschule beinhaltet (KIT-, HOA- und SBF-Gänger sind hier trotz des Wortes „Underground“ eher weniger angesprochen) und welcher keine Ausfälle aufweist, allerdings auch keine wirklichen Highlights offenbart. Den meisten Bands hört man das Demostadium noch an, was nicht negativ gemeint ist, denn Potential ist eigentlich in allen Fällen vorhanden, so dass hier der eine oder andere Act in Zukunft mit Sicherheit noch von sich reden machen wird."

 

 

Datum: 08.04.2008
Quelle: http://www.evilized.de/cms/content/view/3453/41/

 


V.A.: "Metal Legacy" - heavy-magazine.de

"Metal Legacy- So heißt die erste CD des blutjungen stuttgarter Labels "Eyra Records", mit 12 größtenteils noch Label-losen Metal-Bands, die hier ihr Können unter Beweiß stellen wollen.
Angesichts dieses ehrbaren Ziels, halte ich es für sinnlos die CD im Allgemeinen zu bewerten.
Daher will ich die Qualitäten dieser Scheibe Track für Track bzw. Band für Band auflisten.
Interpret - Song

 

PESTICIDE- Tranquilizer:
Düster und hart. Fette Riffs bringen eine herrlich bösen Melodie. Hervorragend!

 

Backstep- Delirium:
Etwas klassischer und solider Hausmanns-Metal. Allerdings mit wenig überzeugender Stimme. Passende ruhige Parts. Gut

 

May the Silence Fail- Unworthiness(continued)2007:
Herrliche Clean-Guitar- Einleitung. Emotionsgeladener Frauengesang. Melancholische, eingängige Melodie. Growling-Passagen trüben das Bild dieser ruhigeren Komposition etwas. Fetter Ausklang. Sehr gut

 

Declamatory- Subconscius Mind Destruction:
Eingängiger, eher nostalgisch anmutender Mix aus Heavy- und True-Metal. Wirkt nach einigen guten Ansätzen etwas Innovationslos. Stimmiges Solo. Gut

 

Injustice- Patience:
Interessantes Experiment, da Melodien verschiedener Stile ständig im Wechsel sind. Gesang wechselt zwischen gröhlen, sprechen und echtem Gesang. Wunderbarer Ausklang. Sehr gut

 

Dragonsfire- My Life:
Guter Gesang. Gekonnte Akkustik-Einleitung. Stimmige Solos. Gute Riff-Parts. Zum Nachdenken anregender Text. Gute Melodien, perfekt aneinader gereiht. Hervorragend!

 

trickORtreat- The Art Of Systematical Decay:
Verschiedene Melodien die alle aus fetten Riffs, krassen Gegröhl und coolem Gesang bestehen. Super Ausklang. Hervorragend!

 

DevilStick- Old Boy:
Relativ kurze und heftige Nummer. Sänger überzeugt mit guter Stimme. Schnelle und fette Riffs in einem coolen Rythmus. Gegröhlte Textpassagen wirken etwas unpassend. Sehr Gut

 

Stone Dust Engine- Dolendi Voluptas:
Heftige und gute Riffkombinationen. Interessanter deutscher Text. Die Melodien dieses 6-Minuten-Werkes schwankt ständig zwischen "Perfekt" und "Was soll das?" ist aber überwiegend überzeugend. Gut

 

JohnNie RoOk- No Regrets:
Hervorragend- wunderschöne Akkustik-Einleitung. Die melodiösen Riffs verleihen dieser Nummer fast schon eine epische tragweite. Tolle Solos. Stimmungs-fördernder Punkrock-Einschlag. Hervorragend!

 

P.A.I.N. Management- Silvertray:
Melancholisch, düster, hart und heftig mit wunderbarem Ein- und Ausklang. Ich glaube näher brauche ich diesen 6-Minüter nicht zu beschreiben. Hervorragend!

 

STILL.NO.ORDER- The Purist:
Perfekt gesungen. Eher klassische, deutlich melancholische Nummer. Geiles Solo. Sehr gut

 

Ein Bombenteil, was "Eyra Records" hier abgeliefert hat.
"Metal Legacy" zählt mit Abstand zu einem der besten Alben die ich je testen durfte und habe es wirklich mit Freude genossen.
Selbst die schwächeren Werke sind immer noch als Gut zu bezeichnen und mehrere Geschmäcker werden gleichzeitig abgedeckt.
Anhand dieses mehr als nur geilen Samplers, wünsche ich "Eyra Records" und sämtlichen darauf enthaltenen Interpreten viel Glück und Erfolg auf ihren weiteren Weg.
Und das haben sie sich alle redlich verdient. 

 

Das Heavy-Magazine gibt diesem Album 10,0 von 10 Punkte !"

 

 

Datum: 05.03.2008
Quelle: http://heavy-magazine.de/reviews/legacy.html

 


V.A.: "Metal Legacy" - metal.de

"Der Titel der Scheibe sagt eigentlich schon alles. Auf dem Sampler sind hauptsächlich Bands vertreten, welche das Erbe des Metals antreten. Jedoch nicht des klassischen Metals. Vielmehr schart das junge Label Eyra Records junge und talentierte Bands um sich, die nahezu allesamt dem Metal- bzw. EmoCore verfallen sind. Den Gedanken, dass diese Art von Musik ihre besten Tage vielleicht schon hinter sich hat, sollte man sich noch mal überlegen. Natürlich, die kommerzielle Hochphase müsste vorüber sein, die Kreativität ist jedoch nicht auf der Strecke geblieben.


So befinden sich unter den 12 Bands doch einige Rohdiamanten, die noch entdeckt werden sollten. Wie z.B. PESTICIDE mit "Tranquilizer“, die den Platz des Openers einnehmen. Cooler Gesang und starke Produktion. Auch DECLAMATORY ("Subconscious Mind Destruction“), INJUSTICE (“Patience”), DEVILSTICK (“Old Boy”) oder P.A.I.N. MANAGEMENT (“Silvertray”) können überzeugen. Die Auflistung soll die anderen Bands jedoch gewiss nicht abstufen. Man hätte hier eigentlich alle Bands aufzählen können, da alle mindestens auf einem Level zwischen sechs und acht Punkten agieren.


Es ist einfach schön zu sehen, dass hier Idealisten versuchen, jungen Bands eine Chance zu geben. Natürlich schauen die Formationen kohletechnisch erst einmal in die Röhre, aber vielleicht findet der jeweilige Song Gehör bei den Fans.


Solltet ihr kleineren Acts eine Chance geben wollen, dann investiert ihr in diesen Sampler sich nicht falsch. Vom Inhalt her wird einem etwas geboten und die Bands sowie Label werden es euch danken.

 

Punkte: keine Wertung
(Ingo / 16.03.2008)"

 

 

Datum: 16.03.2008
Quelle: http://metal.de/cdreviews.php4?was=review&id=9893

 


V.A.: "Metal Legacy" - metallic-zine.de

"Auf dem ersten Sampler des frisch gegründeten, bisher noch wenig bekannten Labels Eyra Records geben zwölf bislang ungesignete Bands aus Deutschland Kostproben ihres Könnens.
Der im klassischen Design aufgemachte Sampler beinhaltet Bands verschiedener Stilrichtungen, überwiegend aus dem Crossover/Metal-Sektor, somit findet sich auf dieser kleinen Ansammlung für fast jeden etwas. Metal Legacy repräsentiert ein bunt gemischtes Undergroundspektrum, das stilistisch ungeheuer extrem breit gefächert nahezu ausnahmslos interessantes Material beinhaltet, wobei May The Silence Fail (Unworthiness), Declamatory (Subconscious Mind Destruction), P.A.I.N. Management (Silvertray) und Still.No.Order mit The Purist am besten zu überzeugen wussten.
Ein vielversprechender Start des (noch) recht blutjungen Labels aus Pliezhausen bei Stuttgart, der künftig einiges mehr erhoffen lässt.
Bei Interesse könnt ihr den Sampler auch über den Labeleigenen Internet-Web-Shop beziehen: www.eyracrecords.de oder schreibt bei Fragen und Problemen einfach den marcel@eyrarecords.de an. Desweiteren könnt ihr euch bei Fragen an info@eyrarecords.de wenden oder die Labelhomepage www.eyrarecords.com besuchen.

 

Toschi"

 

 

Datum: 14.04.2008
Quelle: http://www.Metallic-Zine.de/index.php?cat=cd&id=1748

 


V.A.: "Metal Legacy" - musicsupportgroup.de

"Metal Legacy - Hart, wie es sein soll

 

Die zwei wütenden Schlangenköpfe auf dem Cover von "Metal Legacy" bewachen zwölf Tracks, die alles andere als zum Kuscheln anregen. Der Metal-Mix ist eine Zusammenstellung von Songs verschiedenster Bands, die aber eines gemeinsam haben: Der Sound ist hart.


Die ein oder andere dramatische Metal-Balade wird wohl nur die ergreifen, die mit den herben Klängen etwas anfangen können. Technisch können sich aber alle Beteiligten des "Vermächtnisses" sehen lassen. Von Hardcore über Hardrock bis Grindcore ist alles dabei. Die gute Qualität der Produktion schafft es durchweg, die verzerrten Riffs der Gitarristen, die teils stürmischen und harten Drums sowie die hier und da inbrünstigen Schreie der Vokalisten in eine gewisse Ordnung zu rücken. Liebhaber der Heavy-Fraktion dürften an den Bands gefallen finden. Die meisten der Künstler sind bislang nicht unter Dach und Fach eines Musiklabels, so der Herausbringer.


Text: Gidon Wagner"

 

 

Datum: 27.03.2008
Quelle: http://www.musicsupportgroup.de/das_magazin/index.php?content=artikel/artikel&id=71

 


V.A.: "Metal Legacy" - myrevelations.de

"Der 32 Jahre alte Marcel gründete 2007 ein Label namens Eyra Records in der Nähe von Stuttgart um wie er sagt junge Bands und Musiker zu fördern. Durch den Sampler "Metal Legacy" will er das forcieren und auch sein Label bekannt machen. Das Teil ist wohl über die Labelseite, I-tunes und Napster erhältlich. Größtes Hindernis der Zusammenstellung ist wohl das Artwork, was original so aussieht als wäre es von 1986! Der Künstler spielt auch in einer der 12 vertretenen Bands und wer jetzt denkt, "Metal Legacy" ist ein Power Metal oder old School Sampler, der irrt! Bis auf die Hessen Dragonsfire und die abschließenden Still.No.Order, die seit kurzem einen Deal haben, gehen die Bands recht modern zu Werke, so dass die Zielgruppe vielleicht verschreckt wird und die Erwartungshaltung eine ganz andere ist. Ich war ziemlich überrascht, auch von der Qualität der vorhandenen Stücke, die allesamt und das meine ich ernst, gut konsumierbar sind und zeigen wie stark der Underground in Deutschland ist! Nur am Sound merkt man es selten, dass dies Underground Bands sind. Metalcorebands wie Pesticide, Devilstick, trickORtreat knallen mächtig, thrashiges a la Declamatory überzeugt und P.A.I.N. Management sind herrlich melancholischer Hard Rock mit USA Touch, aber natürlich aus Deutschland. Insgesamt ist "Metal Legacy" sehr stark und hat nur ein oder zwei schwächere Songs! So geil war selten ein Sampler in letzter Zeit.

 


Thorsten Dietrich"

 

 

Datum: 19.12.2008
Quelle: http://www.myrevelations.de/index.php?section=reviews&module=cdreviews&submodule=review_detail&reviewid=5926&PHPSESSID=46d95b5aaeb044f996e4a29ef999917a

 


V.A.: "Metal Legacy" - powermetal.de

"Im September 2007 wurde in Pliezhausen bei Stuttgart ein neues Label gegründet: Eyra Records. "Eyra" ist übrigens isländisch und bedeutet übersetzt "Ohr". Die junge Plattenfirma brachte vor einigen Wochen mit "Metal Legacy" ihre erste Veröffentlichung überhaupt an den Start. Auf der Scheibe geben insgesamt zwölf größtenteils noch Label-lose deutsche Formationen eine Kostprobe ihres Könnens. Stilistisch deckt "Metal Legacy" eine recht breite Palette ab: von Bands, die dem klassischen Metal nahe stehen (z. B. STILL.NO.ORDER) über Metalcore-beeinflusste Formationen wie TRICKORTREAT, DEVILSTICK oder BACKSTEP bis hin zu einigen Crossover-Bands, die nur schwerlich einem bestimmten Genre zugeordnet werden können.

 

Am vielversprechendsten klingen für mich die Beiträge von STILL.NO.ORDER (erdiger, eher traditionell beeinflusster Metal mit feiner Gesangsarbeit) und von DEVILSTICK, die mit 'Old Boy' treibenden Metalcore abliefern, der auch modernere ANNIHILATOR-Einflüsse aufweist.

 

MAY THE SILENCE FAIL hinterlassen dank ihrer abwechslungsreichen Komposition 'Unworthiness [Continues] 2007' ebenfalls ein sehr positives Bild. Ausdrucksstarker Frauengesang trifft in diesem spannungsgeladenen Titel auf kraftvolle, gegen Ende fast malmende Riffs sowie auf dezent eingesetzte Keyboards und Growls.

 

BACKSTEP wissen mit melodischem Metalcore (prima Melodien!) zu gefallen. Die übrigen Beiträge sind teilweise eher mittelprächtig geraten, machen aber en gros schon Laune. Echtes Füllwerk ist auf dieser Scheibe nicht zu finden. Stattdessen haben sich auf "Metal Legacy" etliche Gruppen die Klinke in die Hand gegeben, die ihr Handwerk prinzipiell verstehen und denen man es ohne weiteres zutrauen kann, dass sie sich weiter steigern werden.

 

Somit kann ich diese Veröffentlichung allen Leuten empfehlen, die auf der Suche nach neuen, hoffnungsvollen, modern klingenden Metalbands aus Deutschland sind. Die Beiträge auf "Metal Legacy" sind allesamt ordentlich produziert und die Compilation bringt es auf eine Spielzeit von immerhin 56 Minuten. Auf der Website von Eyra Records gibt es Hörproben. "Metal Legacy" kann entweder über den Webshop des Labels bestellt oder aber über diverse Download-Portale legal auf die heimische Festplatte transferiert werden.

 

Anspieltipps: Unworthiness [Continues] 2007, Old Boy, Delirium

 

Martin Loga"

 

 

Datum: 06.03.2008
Quelle: http://www.powermetal.de/cdreview/review-11373.html

 


V.A.: "Metal Legacy" - visions-underground.com

"Das noch junge Plattenlabel Eyra Records haben eine Metal-Compilation zusammengestellt, von sehr unbekannten Metal-Bands, die darauf warten im einzelnen Beschrieben zu werden. Wenn man dem Labelinfo glauben schenken darf, wurde diese über mehere Monate zusammengestellt und soll außerdem einen Metal-Stil charakterisieren, den das Plattenlabel vertreten möchte. So steigen wir in das Geschehen ein, die hoffentlich eine Menge Vielfalt und interessante höhen und tiefen darbietet. Pesticide, eine Band die von harten Riffs und cool Samples umfangen ist und druckvollen, zu gleich transparenten Nu-Metal von ihrem Titel “Tranquilizer” vorweisen. Bei Backstep sieht das schon ganz anders aus. Die Hessen sind mit “Delirium” zwar gut unterwegs, dennoch merkt man das die gewisse Erfahrung fehlt, um Songs noch zielorientierter an den Nagel zu hängen. Druck haben May The Silence Fail, das steht schon mal fest. Die Truppe um die beiden Lead-Sängerinnen Sarina Wijasuriya und Janina Kutschewski, liefern einen guten Job mit „Unworthiness“ ab und verleihen mit groovige Einlagen, dem Hörer die gewisse Duftmarke. Mit eingängigen Melodien und abwechslungsreiche Ergüsse aus dem Heavy Metal Bereich, haben Declamatory eine persönlichkeit die zeigt, dass hohes Potential in den Jungs verankert ist. So ist für mich „Subconscious“ ein Track, der die ganze Zeit nicht schwächelt und den Boden in den Abgrund treibt. Mit harten Riffs steuern die Rostocker Injustice auf die Gefahr hin, dass es mit „Patience“ in die Hose gehen kann. Die einfache Songstrktur und die Ideenlosigkeit, überzeugen keinsfalls. Da ist dringendes üben notwendig, will man sich hier von anderen Bands absetzen. Dragonsfire sind für Überraschungen bekannt und stellen deutlich unter Beweis, wie man mit bisschen Boom, annehmbare Songs wie „My Life zum Brennen entfacht. Die junge Truppe trickORtreat überzeugen mit beeindruckenden Mophparts und Down-Tempo Einlagen, dennoch reicht es nicht um im oberen viertel anzuknüpfen. Eine aus Werl stammende Band DevilStick, die mit eindrucksvollen Gitarrenwänden und bombastischen Doublebass-Attacken Song „Old Boy“ zum erzittern bringen. Stone Dust Engine klingen alles andere als Eigenständig, geschweige dennoch interessant oder musikalisch bewundernswert. „Dolendi Voluptas“ wirkt deshalb zu schwach und zu monoton. Der satter Sound von JognNie Rook dröhnt mit beachtlicher Stärke aus den Boxen. Auf „NoRegrets“ ist so ziemlich alles enthalten was ein waschechter Punker/Metaller benötigt, um auf seine Kosten zu kommen. Außerdem ein Mitsing-Chorus der den Song für jede Party zum Highlight macht. Auf P.A.I.N. Management klingt alles nur herunter gedroschen und verliert mit der Zeit an Idensität. Deshalb wird Song “Silvertray” wohl der erste sein, der mir auf anhieb aus dem Gedächtnis verschwindet. Still.No.Order präsentieren auf “The Purist” ein Track, der zugegeben einer Rockröhre vermag und mit handwerklichen Kunststücken sich zum besten zeigt.

 

Zum Schluss kann man sagen, dass auf dieser Compilation vereinzelt gute Bands vorhanden sind. Dennoch ist es auf das Gesamtbild betrachtet zu wenig. 12 Underground Bands, die man in keiner Hinsicht in eine richtige Schublade unterbringen kann, bleibt abzuwartenm, wie Sie ihren Status weiter gehen.

 

Punkte: 6,5/10

 

Markus Seibel/V.U."

 

 

Datum: 04.03.2008
Quelle: http://www.visions-underground.com/de/cd-review/eyra-records-metal-legacy.php

 


29.04.2010 - Rock Hard Festival Warm Up...

Eyra Records unterstützt die Rock Hard Festival Warm Up Party am 14.05.2010!

 

Es findet u.a. eine...

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